Wie Hey Marketing Server-side Tracking von drei auf fünfzig Kunden skalierte – indem die Agentur echte geschäftliche Wirkung sichtbar machte

Der Überblick

Hey Marketing ist eine Performance-Marketing-Agentur aus dem niederländischen Eindhoven. Vor rund fünfeinhalb Jahren gegründet, deckt das Team von etwa 13 Personen die gesamte Breite des Online-Marketings ab: von SEA und SEO über GEO und Social Ads bis hin zu E-Mail-Marketing. Die Kunden sind überwiegend mittelständische Unternehmen aus E-Commerce, Leadgenerierung und B2B – darunter viele lokale Unternehmen aus der Region Eindhoven sowie einige nationale und internationale Accounts.

Daten und Tracking liegen beim SEA-Team unter der Leitung von Rens van den Heuvel. Rens ist seit über drei Jahren bei Hey Marketing. Er startete im Paid Search mit Google Ads und Microsoft Ads und spezialisierte sich zunehmend auf Daten und Tracking. Genau diese Entwicklung brachte ihn in engen Kontakt mit TAGGRS.

Hey Marketing gehörte Anfang 2024 zu den ersten Partnern von TAGGRS und hat inzwischen mehr als 50 Kunden live auf der Plattform.

"Wir unterscheiden uns über Daten. Wir wollen das Ergebnis nicht nur erreichen, wir wollen es auch belegen können – damit wir gemeinsam herausfinden, wie wir die Marke weiter wachsen lassen. Das gelingt uns unter anderem, indem wir Offline-Daten an die Werbekanäle zurückspielen und so auf Gewinn statt auf Umsatz steuern." 

- Rens van den Heuvel, SEA Lead bei Hey Marketing

Die Herausforderung

Zwei Dinge brachten Hey Marketing dazu, nach einem festen Partner für Daten und Tracking zu suchen.

Der erste Auslöser war Google Consent Mode V2. Als die Nachricht Ende 2023 die Runde machte, war der Agentur klar: Kunden würden bald ein Cookie-Banner für die Einwilligung benötigen, und ein aktives Banner würde die messbaren Daten spürbar reduzieren. Bei manchen Kunden wäre der Effekt erheblich – und darauf wollte Hey Marketing vorbereitet sein.

Der zweite Auslöser bestand schon länger. Zwischen den Daten in GA4 und dem, was tatsächlich in den Systemen hinter den Websites und Onlineshops der Kunden ankam, klaffte eine strukturelle Lücke, die Hey Marketing schließen wollte. Wenn die zugrunde liegenden Daten nicht stimmen, führt weder Kampagnenarbeit noch zusätzliches Werbebudget zum richtigen Ergebnis.

Die Lösung

Statt alle Kunden auf einen Schlag auf Server-side Tracking umzustellen, begann Hey Marketing mit dreien. Alle drei waren größere Accounts, bei denen die Lücke zwischen GA4- und Transaktionsdaten am deutlichsten sichtbar war und bei denen das neue Cookie-Banner voraussichtlich den größten Schaden anrichten würde. Damit waren sie starke Testfälle für den breiteren Rollout.

showed up most clearly, and where the new cookie banner was likely to do the most damage. That made them strong test cases for the wider rollout.

Der schwierigere Teil war, die Kunden mitzunehmen. Server-side Tracking kann schnell wie ein Verkaufsargument wirken – oder wie ein weiteres Tool, für das man zahlen soll. Deshalb pitchte Hey Marketing nicht die Technik, sondern legte jedem Kunden die konkrete Datenlücke vor und argumentierte einfach: Wer diese Lücke schließt, misst mehr Conversions korrekt. Und da Werbeplattformen auf die Signale optimieren, die bei ihnen ankommen, führt ein vollständigeres und präziseres Signal zu besserer Kampagnenleistung. Server-side Tracking wurde so als Investition in Ergebnisse positioniert statt als technischer Kostenpunkt – und zunächst als Test aufgesetzt, wobei die Entscheidung über eine Fortführung erst danach fiel. Alle drei Kunden setzen bis heute auf Server-side Tracking mit TAGGRS.

Bei diesen ersten drei Kunden verzeichnete Hey Marketing einen Datenzuwachs von mindestens 20 % sowie eine messbar bessere Übereinstimmung mit den tatsächlichen Verkaufszahlen. Das genügte, um auch die übrigen Kunden auf TAGGRS zu migrieren – und dieser Wechsel ging schnell. Rens führt das Tempo zu einem großen Teil auf den reaktionsschnellen Support während der Einrichtung zurück. Als Paid-Search-Spezialist, der sein Datenwissen gerade aufbaute, machte diese Unterstützung für ihn einen echten Unterschied.

Die Ergebnisse

Rens führte durch die Cases der drei Kunden, die Hey Marketing als erste auf TAGGRS onboardete.

Schuttingkampioen liefert und montiert hochwertige Zäune aus Holz und Komposit und arbeitet seit rund zwei Jahren mit Hey Marketing zusammen. Für ein Leadgenerierungs-Geschäft ist nicht jeder Lead gleich viel wert: Niedrige Kosten pro Lead bedeuten wenig, wenn aus diesen Leads selten zahlende Kunden werden.

Server-side Tracking wurde zur Grundlage dafür, den tatsächlichen Kundenstatus über Offline-Conversion-Importe per Zapier an Google Ads und Meta Ads zurückzuspielen, während Enhanced Conversions das ID-Matching verbesserten. So ließen sich die Kampagnen an echten Kunden messen statt an Angebotsanfragen.

Die Erkenntnis daraus war aufschlussreich. Manche Kampagnen erzielten starke Kosten pro Lead und reichlich Anfragen, brachten aber kaum hochwertige Kunden. Daraufhin verschob die Agentur Budget von Performance Max hin zu Search sowie von nationalen zu regionalen Kampagnen in Noord-Brabant und Limburg, den beiden Provinzen im Süden der Niederlande. Regionale Klicks kosten mehr, aber Menschen bevorzugen einen Zaunbauer aus der Nähe. Der Trade-off war bewusst gewählt: Die Kosten pro Angebotsanfrage stiegen, die Kosten pro tatsächlich gewonnenem Kunden sanken – und genau darauf kommt es dem Kunden an.

Mr. Sushi ist eine landesweite Sushi-Kette mit über 60 Standorten in den Niederlanden und seit mehreren Jahren Kunde. Es handelt sich um einen Account mit hohem Volumen – schon kleine Messlücken bedeuten hier viele fehlende oder falsch zugeordnete Daten.

Beim Filtern des TAGGRS-Dashboards auf das Purchase-Event stellte Hey Marketing fest, dass Enhanced Conversions faktisch nicht gesendet wurden: 0 % der Daten kamen an. Das führte zu einem Gespräch mit dem Team hinter dem Bestellportal von Mr. Sushi. Datenschutzerklärung und Cookie-Banner wurden angepasst, sodass gehashte E-Mail-Adressen und Telefonnummern DSGVO-konform mit jedem Purchase-Event übermittelt werden konnten.

Enhanced Conversions gingen daraufhin von 0 auf 100 % korrekt gemessene Purchase-Events – mit entsprechendem Wachstum beim ROAS. Da es sich um einen Account mit sehr hohem Volumen handelt, fällt der Datenzuwachs proportional stark ins Gewicht.

Hevu Tools ist ein Online-Händler für Baubedarf mit einem stationären Standort in Beek en Donk und seit über drei Jahren Kunde. Anfangs lieferten die Kampagnen außergewöhnliche Ergebnisse – dank scharfer Preise ein ROAS von bis zu 1800 %. Jede Instabilität in den Daten gefährdete damit ein bewährtes, profitables Setup. Als für Consent Mode V2 ein Cookie-Banner live ging, brach die Datenqualität ein: Rund 30 % der Daten gingen verloren, eine stabile Arbeitsgrundlage fehlte.

Anfang 2024 richtete Hey Marketing Server-side Tracking ein und räumte den Web-Container auf. Das stellte saubere Daten wieder her, sodass die Gebotsstrategien die richtigen Signale lesen und sauber optimieren konnten. Der ROAS liegt heute unter den früheren 1800 % – zu erwarten, sobald ein Cookie-Banner hinzukommt, wo vorher keines war. In den beiden Folgejahren wuchs der Online-Umsatz jedoch um rund 90 %, auf einem stabilen Fundament, das die Agentur weiter skalieren kann.

Diese Cases spiegeln wider, wie Hey Marketing heute standardmäßig arbeitet. Server-side Tracking läuft vor allem über Google Ads und Meta Ads sowie GA4, wobei Offline-Conversion-Daten per Zapier zurückgespielt werden, um Leads mit Kunden abzugleichen. Sobald ein Kunde nennenswert in diese Plattformen investiert – grob ab 1.000 € pro Monat –, überwiegt der Ergebnisgewinn die Einrichtungskosten. Deshalb behandelt die Agentur Server-side Tracking als Standardvorgehen. Optional bleibt es nur bei sehr kleinen Budgets.

"Ich würde Agenturen raten, es selbst zu testen – mit 1 bis 3 Kunden und dem aktuellen Setup parallel zum Server-side-Setup."

- Rens van den Heuvel, SEA Lead bei Hey Marketing
1%
Datenzuwachs bei drei Kunden
1%
Korrekt gemessene Events
1%
Wachstum des Online-Umsatzes

Die wichtigsten Learnings für andere Agenturen

Zeigt die Lücke, nicht das Tool. Hey Marketing machte den Wert von Server-side Tracking sichtbar, indem die Agentur Kunden die konkrete Lücke zwischen GA4- und Transaktionsdaten vorlegte und die Lösung als Investition in Ergebnisse rahmte. Mehr dazu, wie ihr Server-side Tracking bei euren Kunden mit echter geschäftlicher Wirkung präsentiert.

Rechnet die Kosten des Nicht-Wechselns mit. Agenturen orientieren sich meist daran, was die Einrichtung von Server-side Tracking kostet. Aufschlussreicher ist der Vergleich mit den Ergebnissen, die ein Kunde ohne Server-side Tracking verpasst – dort liegen die eigentlichen Kosten. Genau diese Sichtweise überzeugte die ersten Kunden von Hey Marketing, und sie gilt für jede Agentur, die noch abwägt.

Saubere Daten verändern das Gespräch und die KPIs. Der Wechsel von ROAS zu POAS oder von Kosten pro Lead zu Kosten pro Kunde verändert Kennzahlen, auf die ein Kunde seit Jahren schaut. Eine schwächere Performance in der Werbeplattform kann mit echtem Wachstum einhergehen. Diesen Perspektivwechsel zu erklären und das Vertrauen dafür zu gewinnen, gehört zur Aufgabe – und kann Monate an schwierigen Gesprächen bedeuten.

Vergesst die Einwilligung nicht. Wer laufend Dinge im Tracking-Setup ergänzt und entfernt, übersieht leicht, diese Änderungen auch in Datenschutzerklärung und Cookie-Banner nachzuziehen. Gehashte Daten ohne die passende Einwilligung zu senden, verstößt gegen die DSGVO und bringt gerade bei größeren Marken ein Reputationsrisiko mit sich.

Die Rolle verschiebt sich Richtung Strategie. Während KI zunehmend routinemäßige Umsetzung und Analyse übernimmt, verlagert sich der Wert eines SEA-Spezialisten hin zur strategischen Beratung – zum Mitdenken mit dem Kunden, fast wie ein Business-Partner. Rens sieht darin eine Chance und keinen Grund zur Sorge. Woran sich das Team dabei immer wieder erinnert: selbst weiterdenken.

Weitere Fallstudien

Erfahren Sie, wie TAGGRS Server-side Tracking Marketingagenturen weltweit beim Wachstum unterstützt.

magnifiercrossmenu linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram