Server-Side Tracking stärkt B2B-Kundenintelligenz im Converseon CDP

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Overview

Converseon, eine Marketingagentur mit Sitz in den Niederlanden, ist auf die B2B-Leadgenerierung für mittelständische und große Unternehmen in ganz Europa spezialisiert. Im Gegensatz zu Agenturen, die sich ausschließlich auf Media-Performance konzentrieren, liegt Converseons Stärke im Bereich Kundenintelligenz und datengetriebener Beratung. So hilft die Agentur ihren Kunden nicht nur zu verstehen, was in ihren Funnels passiert, sondern auch warum.

Durch die Implementierung von Server-Side Tracking bei mehr als 100 Kunden hat Converseon eine zuverlässige Datenbasis geschaffen, um BlueConic – die Customer Data Platform (CDP), die sie für Kundenberichte nutzen – zu betreiben. Dieser Ansatz ermöglichte es, über 20 % zuvor ungetrackte Daten zurückzugewinnen, die Datenqualität deutlich zu verbessern und vollständige B2B-Kundenreisen sichtbar zu machen, die zuvor fragmentiert oder unsichtbar waren. Mit sauberen, konsistenteren Daten im CDP kann Converseon Reporting-Prozesse automatisieren und menschliche Expertise auf strategische, kreative und technische Aufgaben fokussieren. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt von der reinen Zahlenberichterstattung hin zu fundierter Beratung.

In dieser Fallstudie teilt Arjen de Groot, Mitgründer von Converseon, praxisnahe Einblicke – darunter, worauf man beim Setup von B2B-Tracking achten sollte, wie Faktoren wie Zielgruppe, Geräte und Browser die Datenerfassung beeinflussen und welche typischen Fehler Agenturen bei Server-Side Tracking oft machen – von unzuverlässigen Consent-Lösungen bis hin zu überladenen GTM-Konfigurationen.

Die Herausforderung
Unvollständige Daten behinderten B2B-Einblicke

Bevor Converseon mit TAGGRS zusammenarbeitete, nutzte die Agentur clientseitiges Tracking zur Leistungsbewertung ihrer B2B-Kunden. Mit zunehmenden Browserbeschränkungen, Ad-Blockern und wachsendem Datenschutzbewusstsein entstanden immer größere Datenlücken und Abweichungen. Wichtige Interaktionen wurden nicht mehr zuverlässig erfasst, was die Analyse und Erklärung der Ergebnisse erschwerte.

Für Converseon wirkte sich diese Unvollständigkeit direkt auf BlueConic aus. Fehlende oder unzuverlässige Events führten zu fragmentierten Kundenreisen, wodurch die Agentur keine vollständigen Multi-Touch-B2B-Funnel visualisieren oder klare, handlungsorientierte Einblicke für Kunden generieren konnte.

Arjen de Groot, COO and Co-founder of Converseon
„Wenn man hier nicht aktiv wird, verliert man viele Daten. Ohne eine serverseitige Implementierung fehlen Ihnen 20 bis 30 %, und allein das lohnt es sich, Kunden zu zeigen.“
Arjen de Groot, Co-founder @ Converseon

Für eine Agentur, die sich auf datengetriebene Beratung statt oberflächliche Berichterstattung konzentriert, waren diese Datenlücken nicht länger hinnehmbar.

Die Lösung
Skalierbare und kosteneffiziente Server-Side-Implementierung

Um diese Datenlücken zu schließen, entschied sich Converseon, Server-Side Tracking als Standard-Layer in allen Kundensetups zu implementieren. Obwohl die technischen Vorteile klar waren, gaben insbesondere Kosten und Skalierbarkeit den Ausschlag. „Googles Server-Side-Setup war etwa achtmal teurer. Für eine Agentur, die dies bei vielen Kunden umsetzen will, ist das einfach nicht skalierbar“, sagte Arjen de Groot.

TAGGRS bot eine deutlich kosteneffizientere Alternative bei gleicher technischer Zuverlässigkeit für präzises B2B-Tracking. So konnte Converseon Server-Side Tracking breitflächig umsetzen, ohne dass Infrastrukturkosten zu einer Hürde für Kunden wurden.

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TAGGRS: Kosteneffizienz, Flexibilität und Dateneigentum

Neben den geringen Kosten bot TAGGRS Converseon:

• Die Flexibilität, die für den Betrieb im Agenturmaßstab erforderlich ist.
• Vollständiges First-Party-Dateneigentum durch EU-basiertes Hosting und eine Privacy-by-Design-Architektur, die unnötige Datenweitergabe an Plattformen wie Facebook oder Google verhindert und die DSGVO-Konformität erleichtert.
• Eine nahtlose Integration mit BlueConic, das mit sauberen, rechtskonformen und angereicherten Daten versorgt wird – für fortschrittliche Personalisierung und automatisierte Customer Journeys.

Das Ergebnis

7%
mehr getrackte Daten

Mit dem neuen Setup konnte Converseon 10 bis 30 % mehr Daten erfassen. Noch wichtiger: Die Datenqualität hat sich deutlich verbessert. „Einer der Hauptgründe ist, wie das Setup mit unserem internen CDP verbunden ist. Wir arbeiten mit BlueConic, und durch Server-Side Tracking können wir diese Daten viel effektiver anreichern“, sagte Arjen de Groot.

Durch die Weiterleitung sauberer, consentkonformer Daten an das CDP kann Converseon Kundenreisen präziser visualisieren, Datenquellen kombinieren und erweiterte Anwendungsfälle umsetzen, die mit unvollständigen Client-Side-Daten zuvor nicht möglich waren.

AGENCY SPOTLIGHT

Tipps & häufige Fehler beim B2B Server-Side Tracking

Nach über 100 Server-Side-Implementierungen teilt Converseon vier wichtige Erkenntnisse, wie Agenturen Datenqualität maximieren und typische Stolperfallen vermeiden können.

1

Schwache oder unzuverlässige Consent-Setups können CDP-Daten beschädigen

Ein häufiger Fehler besteht darin, auf improvisierte Cookie-Banner oder schlecht integrierte Consent-Tools zu vertrauen. „Wenn Tags nicht korrekt feuern, ist das ganze Setup wertlos“, erklärt Arjen de Groot – und das beeinträchtigt alle Analysen nachgelagert.

Tipp: Verwenden Sie eine robuste Consent-Management-Plattform (CMP) wie Axeptio, die sich nahtlos mit dem GTM-Server-Container integriert. Nur so werden Consent-Entscheidungen zuverlässig erfasst und an alle Systeme weitergegeben.
2

Unübersichtliche GTM-Konfigurationen untergraben Server-Side-Setups

Ein weiteres häufiges Problem ergibt sich, wenn Agenturen überladene Google Tag Manager-Konten übernehmen. Alte oder doppelte Tags, unklare Trigger und Restkonfigurationen erschweren es, relevante Events zu identifizieren. Solche Inkonsistenzen führen zu lückenhafter oder doppelter Datenerfassung, besonders in komplexen B2B-Tracking-Umgebungen.

Tipp: Erstellen Sie GTM-Container möglichst neu von Grund auf. Definieren Sie zunächst, was der Kunde wirklich messen möchte, welche Daten überflüssig sind und wie Server-Side-Events strukturiert werden sollten. Ein „Neustart“ sorgt für Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit.
3

Lernen Sie Ihre Zielgruppe und ihre Geräte kennen

Das ist Regel Nummer eins im Marketing. Zielgruppenmerkmale – wie Alter, Gerätetyp und Browsernutzung – bestimmen, wie stark Server-Side Tracking den Datenertrag verbessert.

• Ältere B2B-Zielgruppen (50–60 Jahre) verwenden weniger Ad-Blocker, daher ist der Datenzuwachs geringer.
• Jüngere Zielgruppen (20–30 Jahre) blockieren häufiger Tracking, sodass Server-Side Tracking hier mehr Daten wiederherstellt.
• B2B-Nutzer verwenden eher Desktops, während B2C-Nutzer häufiger mobil surfen.
• Mobile Nutzer, insbesondere unter iOS, sind stärker von Tracking-Einschränkungen betroffen, weshalb Server-Side Setups hier den größten Mehrwert bieten.

Tipp: Analysieren Sie vorab Zielgruppen und Geräteverteilung Ihrer Kunden. Passen Sie Event-Erfassung und CDP-Integration so an, dass die Datenerfassung dort optimiert wird, wo sie am meisten bewirkt.
4

Behandeln Sie Server-Side Tracking als Infrastruktur, nicht als Plug-and-Play-Lösung

Server-Side Tracking wird oft fälschlicherweise als „Installieren und vergessen“-Lösung betrachtet. Ohne umfassende Planung und Integration kann selbst ein technisch korrektes Setup keine aussagekräftigen Erkenntnisse liefern. Die Qualität der Daten hängt sowohl von der technischen Präzision als auch von der strategischen Abstimmung mit den Geschäftszielen ab.

Tipp: Kombinieren Sie technische Implementierung mit strategischer Planung. Definieren Sie Schlüsselmesspunkte, verknüpfen Sie diese mit Business KPIs und stellen Sie sicher, dass Ihre Server-Side-Struktur mit den Marketing- und Analysezielen übereinstimmt.

Über Converseon

Converseon ist der strategische Partner für Online-Leadgenerierung im KMU+-Segment. Mit einem multidisziplinären Team aus Strategen, Marketern, Kreativen und Technikexperten sorgt das Unternehmen von Anfang an für nachhaltiges, datengetriebenes Wachstum. Das Performance-Marketing über SEA, Social Ads und SEO wird durch conversion-orientierte Inhalte, technische Beratung und datenschutzfreundliches Server-Side Tracking ergänzt. So liefert Converseon zuverlässige, skalierbare Ergebnisse und verbindet Marketing und Vertrieb effektiv miteinander.

Seit 2023 ist Converseon ein zertifizierter TAGGRS Server-Side Tracking Partner und hat über 100 Server-Side Tracking-Implementierungen abgeschlossen.

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Erfahren Sie, wie TAGGRS Server-side Tracking Marketingagenturen weltweit beim Wachstum unterstützt.

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