Im Vergleich zum vorherigen Modus führt Consent Mode V2 zwei zusätzliche Zustimmungstypen ein: ad_user_data und ad_personalisierung. Hier ist eine Übersicht über alle Optionen:
ad_storage
Steuert Werbe-Cookies.
analytics_storage
Steuert Analyse-Cookies.
ad_user_data
Regelt das Senden von Nutzerdaten an Google für Anzeigen (neu in V2).
ad_personalization
Regelt personalisierte Werbung/Remarketing (neu in V2).
Einige CMPs ordnen ihre Kategorien den Typen des Zustimmungsmodus zu:
• Vermarktung → ad_storage, ad_user_data, ad_personalization
• Statistiken → analytics_storage
• Einstellungen → Funktionalität_Speicher, Personalisierungsspeicher
Prüf, ob dein CMP den Einwilligungsstatus für jede benötigte Kategorie korrekt übergibt.
Lade die Vorlage herunter und importiere sie: Consent State Template auf GitHub:

Geh in GTM auf Vorlagen → Neu → Importiere und lade die Consent-State-Vorlage hoch.


Für jeden Einwilligungstyp (z. B. ad_personalization) legst du eine neue Variable an:
Variablentyp: Zustimmungsstatus Einwilligungsart: z. B. ad_personalizationWiederhol das für alle relevanten Typen (
ad_storage, analytics_storage usw.).
Erstelle eine neue Variable vom Typ „Google Tag: Event-Einstellungen" und füge alle Consent-State-Variablen als Event-Parameter hinzu.
Öffne dein Haupt-Google-Tag in GTM. Wähle unter „Variable für Event-Einstellungen" die Variable aus, die du gerade erstellt hast. So wird sichergestellt, dass die Einwilligungsstatus mit jedem Event an den Server-Container übermittelt werden.
Für Tags ohne integrierte Einwilligungssteuerung (z. B. Facebook Pixel) gehst du in die Einwilligungseinstellungen des Tags. Aktiviere die Option „Zusätzliche Einwilligung erforderlich" und wähle die passenden Einwilligungsarten aus – z. B. ad_storage für Anzeigen oder analytics_storage für Analysen.
Erstelle einen benutzerdefinierten Event-Trigger (z. B. Cookie_Consent_Update), der Tags auslöst, sobald sich die Einwilligung ändert. Weise diesen Trigger allen Tags zu, die dynamisch auf Einwilligungsänderungen reagieren sollen.

Für alle anderen Plattformen wie Facebook kannst du die folgenden Schritte ausführen.
Damit die Einwilligung korrekt vom Web-Container in den Server-Container übertragen wird, legst du neue Variablen an. Wir zeigen das am Beispiel des Einwilligungsstatus ad_personalization:
1. Geh zum Server-Container und erstelle eine neue Variable.
2. Nenn sie „Einwilligungsstatus — Ad Personalization".
3. Wähle „Event-Daten" als Variablenkonfiguration.
4. Trag ad_personalization als Key Path ein – so wird der Wert vom Web-Container an den Server-Container übermittelt.
5. Klick auf „Speichern".

Jetzt kannst du die Consent-State-Variablen den Tags zuweisen, die sie benötigen. Damit bestimmte Tags überhaupt feuern dürfen, muss der Nutzer z. B. Marketing-Cookies akzeptiert haben. Ist das nicht der Fall, soll das Tag nicht ausgelöst werden.Füge dazu dem entsprechenden Tag die Variable „Einwilligungsstatus — Marketing" als Bedingung im Trigger hinzu. So wird die Facebook Conversion API nur dann ausgelöst, wenn Marketing-Cookies vom Nutzer akzeptiert wurden. Das ist auch im Einklang mit den Anforderungen des Digital Markets Act (DMA).
Füge dazu dem entsprechenden Tag die Variable „Einwilligungsstatus — Marketing" als Bedingung im Trigger hinzu. So wird die Facebook Conversion API nur dann ausgelöst, wenn Marketing-Cookies vom Nutzer akzeptiert wurden. Das ist auch im Einklang mit den Anforderungen des Digital Markets Act (DMA).
Jetzt wird's etwas kniffliger: Du musst für jedes Event festlegen, unter welchen Einwilligungstyp es fällt. Für Google-Produkte sind im Server-Container wie gesagt keine zusätzlichen Einstellungen nötig.
Ein Beispiel: Ein Kauf-Event in GA4 fällt unter „Statistik", weil du es für statistische Zwecke und nicht für Marketing verwendest. Der Kauf-Trigger muss also so konfiguriert sein, dass er nur feuert, wenn der Nutzer Statistik-Cookies akzeptiert hat.
Dieser Fehler kann beim Testen des Consent Mode in Google Tag Manager auftreten. Er ist nicht kritisch und hat keinen Einfluss auf dein Tracking – er bedeutet also nicht, dass der Consent Mode falsch eingerichtet ist.
Wenn das Cookiebot-Banner auf deiner Website nicht angezeigt wird, prüfe diese zwei Punkte:
1. Abonnementstatus prüfen
Die Anzeige des Banners setzt ein aktives Abonnement voraus. Ist dein Abonnement abgelaufen, kann Cookiebot das Banner deaktivieren. Prüf deinen Zahlungsstatus im Cookiebot-Dashboard und stell sicher, dass alles aktuell ist.
2. Domain-Registrierung in Cookiebot prüfen
Ein weiterer häufiger Grund ist eine fehlende oder falsch konfigurierte Domain im Cookiebot-System. Jede Domain, auf der das Banner erscheinen soll, muss in deinem Cookiebot-Konto hinterlegt sein. Meld dich in deinem Konto an und prüf, ob alle Domains korrekt eingetragen und die Einstellungen passend konfiguriert sind.